Zener-Karten sind ein Deck aus fünf Karten, welche oft für Experimente zur außersinnlichen Wahrnehmung (ASW, im engl. ESP) verwendet werden.

Zener-Karten

Die Karten wurden vom Psychologen Karl Zener (1903-1964) in Zusammenarbeit mit dem Parapsychologen Joseph Banks Rhine entwickelt.

Tests[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Regel bestehen Tests mit Zener-Karten daraus, dass der Proband Vermutungen zum Motiv der für ihn unaufgedeckten Karten machen soll. Diese Versuche werden sehr oft wiederholt und letztendlich wird statistisch ausgewertet wie der Proband im Vergleich zum Erwartungswert beim zufälligen Raten der Karten abgeschnitten hat und ob das Ergebnis statistisch signifikant ist.

Wesentlich bei solchen Versuchen ist, dass der Proband unter keinen Umständen Informationen über das Motiv einer Karte mit Hilfe seiner gewöhnlichen sinnlichen Wahrnehmung erlangen kann und so nur noch ASW als Erklärung für einen positiven Test in Frage kommen. Dies lässt sich oft dadurch erreichen, indem man ihn von Reizen entzieht (z.B. Ganzfeld-Experimente). Je nach Versuchsaufbau kann man mit Zener-Karten etwa auf Präkognition, Fernwahrnehmung oder Telepathie testen.

Für den Nachweis solcher paranormaler Phänomene haben mehrere Organisationen, Großteils aus den Reihen der Skeptiker-Bewegung, hohe Preisgelder ausgeschrieben. Diese Preisgelder werden aber nahezu nie ausgezahlt und positive wissenschaftliche Befunde zu diesen Themen sind in der Regel auch nicht reproduzierbar.

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA, sofern nicht anders angegeben.