Als Schamanismen werden traditionelle, ethnische Religionen bezeichnet, die sich durch das vorhanden sein spiritueller Spezialisten ("Schamanen") auszeichnen, welche als Vermittler zu einer spirituellen Welt auftreten. Die Bezeichnung und Definition von Schamanismus ist sehr umstritten, da der Begriff als europäische Fremdbezeichnung versucht viele recht unterschiedliche religiöse Traditionen unter einem Dachbegriff zusammen zu fassen.

In einigen Schamanismen ist der rituelle Gebrauch von Drogen, sogenannten Entheogenen, verbreitet, etwa in Sibirien Fliegenpilz oder in Amerika Tabak, Ayahuasca, Ebena, Mescalinhaltige Kakteen (Peyote, San Pedro). Weiterhin ist die verwendung von Bewusstseinsverändernden Techniken zur Erzeugung von Trance-Zuständen interessant.

Um das Bedürfnis westlicher Touristen nach exotischen Religionen und spirituellen Erfahrungen zu monetarisieren hat sich in der esoterischen Szene oft ein Plastikschamanismus etabliert, bei dem sich Personen oft fälschlich als Schamanen ausgeben.

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