Safran (Crocus sativus)

Safran, auch Gelber Safran, Gewürzsafran oder Krokus benannt, wissenschaftlicher Name: Crocus sativus. Die Safran-Pflanze stammt aus der Familie der Schwertliliengewächse und ist eine mehrjährige Krokus-Art.

Die Namensgebung "Gelber Safran" hat seine Wurzeln allerdings bei den Gelblich- bis teilweise Rot-Goldfarbenen Blüten-Narben die man allerdings auch zur Färbung verschiedenster Stoffe einsetzt.

Die Blüten-Narben werden hauptsächlich als Gewürz- und eher seltener als Arznei-Droge verwendet.

Inhaltsstoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Safran enthält Carotinoide, vor allem Crocin. Des weiteren enthält er den Bitterstoff Safranbitter, aus dem sich beim Trocknen teilweise der für das Safranaroma verantwortliche Aldehyd Safranal bildet. Weitere Aromastoffe sind unter anderem Isophorone.

Wirkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studien zeigten einen nervenstärkenden Effekt von Safran-Extrakt. Sie zeigten auch, dass Safran bei leichten bis mittelschweren depressiven Verstimmungen eine stimmungsaufhellende Wirkung habe. Die Studien kamen zu dem Schluss, dass Safran-Extrakt bei depressiven Verstimmungen genauso gut geeignet sei wie ein Antidepressivum bzw. Nervenberuhigungsmittel. Es scheint gesichert zu sein das Safran gegen Depressionen wirken kann. Zudem werden für Safran teilweise aphrodisierende Effekte beschrieben.

Laut Mittelalterlichen und neuzeitlichen Anekdoten bzw. Berichten werden Safran bei hohen Dosierungen allerdings auch berauschende Wirkungen zugeordnet welche sich in ausgelassenes, "übergeschnapptes" Verhalten äußern können sollen.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

https://de.wikipedia.org/wiki/Crocus_sativus

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2019/daz-16-2019/mehr-als-ein-gewuerz]

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2016/daz-25-2016/safran-gegen-depressionen

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