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Als Positives Denken werden Denk-Techniken bezeichnet, welche darauf abzielen sollen positive Emotionen zu erzeugen.

Kritik[]

Fehlende Evidenz[]

Viele Techniken des positiven Denkens sind wissenschaftlich nicht geprüft und ihre Wirksamkeit ist anhand der Verbreitung von psychischen Krankheiten wie Depressionen sehr zweifelhaft.

Selbsttäuschung[]

Häufig Kritik an Techniken des positiven Denkens ist, dass diese Techniken im wesentlichen dazu dienten negative Emotionen auszublenden, ohne die die negativen Emotionen verursachenden Probleme anzugehen. Folge eines solchen gedanklichen Eskapismus könnte sein, dass die Probleme nicht gelöst werden oder sich sogar noch zusätzlich verschärfen.

Negativer Emotionen, wie Wut oder Trauer, vernachlässigen. Negative Emotion haben oft den

Schuld an negativen Emotionen[]

Kritisch betrachtet wird auch, dass negative Emotionen von Verfechtern bzw. Vermarktern des Positiven Denkens häufig als selbstverschuldeter Makel einer Person betrachtet werden.

Gemäß der Prämisse des positives Denkens ließen sich negative Emotionen mit diesen Techniken vermeiden. Somit wäre jeder der dennoch negative Emotionen empfindet daran selbst Schuld, da er entweder sich diese Techniken nicht angeeignet hat, diese Techniken nicht richtig anwendet oder sich (unter-)bewusst für negative Emotionen entscheidet. Hierdurch kann die Entwicklung von Minderwertigkeitskomplexen gefördert werden: Funktioniert das Positive Denken bei einer Person nicht und gibt diese sich selbst die Schuld daran, so wird ihr Selbstwert nur noch weiter gesenkt.

Hierbei wird u.a. vernachlässigt das viele emotionale Reaktionen bereits stattfinden bevor sie gedanklich verbalisiert werden. So können Menschen durch einen plötzlichen Schreck in Angst versetz werden oder durch eine Verletzung Schmerz empfinden.