Pill Mill (engl. für Pillen-Mühle) bezeichnet im englischsprachigen Raum Arztpraxen oder Kliniken die sich durch eine sehr hohe Verschreibungsrate von Medikamenten, häufig opioide Schmerzmittel, Amphetamine oder Benzodiazepine, auszeichnen. Es wird dabei davon ausgegangen, dass diese Medikamente gezielt für den Missbrauch verschreiben und durch Bestechungsgelder oder über den Umsatz von zugehörigen Apotheken daran verdienen. "Patienten" dieser Kliniken zahlen meist Bar und die Kliniken bestehen oft nur vorübergehend, um einer näheren Untersuchung zu entgegen.[1]

Für gehobene Kreise etablieren sich meist sogenannte Prominentenärzte und Leibärzte, welche ihnen z.T. unwissentlich Drogen verabreichen. Beispiele hierfür sind:

  • "Dr. Feelgood" Max Jacobson, welcher u.a. John F. Kennedy mit AMphetamin-Spritzen versorgte,
  • Theo Morell, welche u.a. Adolf Hitler Spritzen verabreichte.
  • "Dr. Nick" George C. Nichopoulos, Leibarzt von Elvis Presley, welcher ihm u.a. Amphetamin und Barbiturate in großen Mengen verschrieb.
  • Conrad Murray, Leibarzt von Michael Jackson, verabreichte Jackson vor seinem Tod das Narkotika Propofol, welches Jackson wohl häufig einnahm. Weiterhin fand man bei der Autopsie Benzodiazepine in Jacksons Körper.
  • Der Britische Premierminister Anthony Eden erhielt während seiner Amtzeit Benzedrin (Amphetamin). Es wird vermutet das dies seine Entscheidungen während der Suezkriese beeinflusste.

siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA, sofern nicht anders angegeben.