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(±)-Modafinil Enantiomers Strutucral Formulae
Modafinil (auch Vigil (D), Modasomil (A, CH), Provigil (USA), Alertec (CAN)) ist ein Medikament zur Behandlung von Narkolepsie (Schlafkrankheit). Es soll als Stimulans vor allem wach halten und wird so etwa auch im britischen Militär (als Alternative zu Amphetamin) benutzt. Daneben wird das Medikament auch oft illegal zur Konzentrationsförderung eingesetzt (Nootropikum).

Es ist eines der Stimulanzien die sich strukturell stark von Amphetamin unterscheiden.

Vorsicht: Modafinil verstärkt die Wirkung von Diazepam. Andere Benzodiazepine sind nicht betroffen.

Konsum Bearbeiten

Modafinil wirkt nach etwa einer Stunde und hält dann für 10-13 Stunden an. Es wird mit ca. 50mg-200mg oral dosiert.

Die Effekte sind Wachheit, Konzentrationssteigerung, kognitive Leistungsverbesserung, Unterdrückung des Appetits und eventuell Verbesserung der Stimmung. Bei AD(H)S Patienten wirkt es ähnlich wie Methylphenidat beruhigend und konzentrationsfördernd.

Als Spaßdroge ist es nicht sehr verbreitet, da es keinen effektiven Rausch verursacht. Als Mittel zum "Gehirndoping" hingegen ist Modafinil dagegen sehr weit verbreitet und erfährt zunehmende Beliebtheit [1].

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. https://www.aerzteblatt.de/blog/96338/Immer-mehr-Menschen-greifen-zum-medikamentoesen-Hirndoping

WeblinksBearbeiten

Verwandte DrogenBearbeiten

Stimulanzien
Vertreter
Biogen Pflanzen Rosmarinus officinalis
Arecolin
Guvacolin
Areca catechu
Cocain Erythroxylum Erythroxylum coca
Erythroxylum novogranatense
Coffein
Theobromin
Camellia sinensis
Paullinia cupana
Theobroma cacao
Coffea Coffea arabica
Coffea canephora
Coffea excelsa
Coffea liberica
Cola Cola acuminata
Cola nitida
Ilex Ilex paraguayensis
Ilex vomitoria
Ilex guayusa
Ephedrin Ephedra Ephedra distachya
Ephedra equisetina
Sida Sida cordifolia
Cathin
Cathinon
Catha edulis
Nicotin Nicotiana Nicotiana rustica
Nicotiana tabacum
Cytisin Laburnum anagyroides
Genista germanica
Calia secundiflora
Cytisus canariensis
Styphnolobium japonicum
Strychnin Strychnos nux-vomica
Strychnos ignatii
Zubereitungen Betel, Crack, Tabak
Coffein
Theobromin
Schokolade, Kaffee, Tee, Schwarzer Tee, Energy-Drink, Coca-Cola, fritz-kola, Club-Mate
Amphetamine Speed, Ecstasy
Wirkstoffe Arsenik, Atomoxetin, Cocain, Modafinil, Armodafinil, Adrafinil, Mazindol, Mesocarb, Phthalimidopropiophenon, 1-Benzylpiperazin, Methylendioxybenzylpiperazin, Meta-Chlorphenylpiperazin, Trifluormethylphenylpiperazin
Noradrenalin-Ausschütter Phenethylamine
Synephrin, Pemolin, 2C-B
Amphetamine
Amphetamin, Amphetaminil, Dextroamphetamin, 2,4-DMA, Ephedrin, Fenetyllin, Lisdexamfetamin, Methamphetamin, Methylon, Methylphenidat, MDA, MDE, MDMA, MDPV, Pseudoephedrin, 2-FA, 4-FA, Desoxypipradrol, Phentermin, Sibutramin, Phenylpropanolamin, Norpseudoephedrin
Adenosin-Antagonist Xanthine
Coffein, Theobromin, Theophyllin, Paraxanthin, IBMX
Nicotin-Agonist Nicotin (Tabak), Cytisin (Goldregen)
Glycin-Antagonist Strychnin, Thebain
Wissen und Kultur
Wirkungen Wachheit, Euphorie, emotionale Verbundenheit (bei Entaktogenen), Agitation
Risiken Unruhe, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit(Anorektika), gestörter Wasserhaushalt(unterdrücktes Durstgefühl, Schwitzen), Tachykardie, Drogenpsychose, Abhängigkeit
Safer Use Pillenwarnungen
Tripberichte
Nebenwirkungen (MDPV-Tripbericht), Horrortrip, brauche Antworten.
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