Die Melancholie (griechisch μελαγ-χολία zu lateinisch melancholia für die „Schwarzgalligkeit“)[1] – oder die Trübsal sowie auch der Trübsinn[2] – bezeichnen eine durch Schwermut bzw. SchwermütigkeitSchmerzTraurigkeit oder Nachdenklichkeit geprägte Gemütsstimmung, die in der Regel auf keinen bestimmten Auslöser oder Anlass zurückgeht. In Bezug auf eine psychische Disposition oder ein Krankheitsbild ist der Begriff Melancholie im 20. Jahrhundert weitgehend durch den Begriff der Depression ersetzt worden.[3] Der Melancholiker stellt eines der vier Temperamente dar. Der Begriff Melancholie wird in Philosophie, Medizin, Psychologie, Theologie und Kunst behandelt. Eine ähnliche Bedeutung hat der romantische Weltschmerz.

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