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Muskarinische Acetylcholin-Antagonisten oder auch Muskarin-Antagonisten blockieren den Muskarinischen Acetylcholin-Rezeptor.

Sie werden in geringer Dosis oft als Antiemetikum, also gegen Übelkeit, verwendet. In hoher Dosierung hingegen wirken sie als delirantes Halluzinogen und können bei Überdosierung leicht zum Tod führen.

Diphenhydramin verstärkt die analgetische Wirkung von Opioden, weshalb Muskarin-Antagonisten z.T. von Opioid-Abhängigen zum Mischkonsum verwendet werden.

Typische Vertreter dieser Gruppe sind:

Cholinergika
Wechselwirkung Vertreter Häufige Wirkstoffgruppe
Acetylcholin-Agonist Acetylcholin Parasympathomimetika
Muskarin-Agonist Betelnuss, Muskarin
Nicotin-Agonist Cytisin(Gemeiner Goldregen), Nicotin(Tabak)
Acetylcholin-Antagonist
Anticholinergika
Coniin (Gefleckter Schierling), Diphenhydramin Parasympatholytika, Delirantia, Antiemetika, Neurotoxine
Muskarin-Antagonist Atropin, Hyoscyamin(Delirante Nachtschattengewächse: Alraune, Bilsenkraut, Engelstrompete, Stechapfel, Tollkirsche, Schwarze Tollkirsche, Tollkraut), Piturin, Scopolamin, Tropicamid
Nicotin-Antagonist Strychnin (Curare, Ignatius-Brechnuss, Gewöhnliche Brechnuss), Tubocurarin, Toxiferin
Cholinesterasehemmer Donepezil, Galantamin, Linarin (Echter Baldrian), Physostigmin, Rivastigmin, Tacrin, Thebain Antidementiva

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