Als Analogon (von altgriechisch análogon „gleichartig“) werden Drogen bezeichnet, welche zu anderen Drogen ähnlich sind. Man unterscheidet hierbei zwischen funktionellen Analoga, die eine ähnliche Wirkung besitzen, und strukturellen Analoga, deren chemische Struktur ähnlich ist (vgl. Derivat).

Grundlage für funktionelle Analoge ist meist ein gemeinsamer Wirkmechanismus, etwa das ansprechen der gleichen Rezeptoren auf Nervenzellen. Analoga werden meist zu Gruppen zusammengefasst, z.B. Psychedelika, Opioide, Dissoziativa.

Es kommt häufig vor das strukturelle Analoga auch funktionelle Analoga sind, allerdings können auch Gegenteilige oder auch völlig andere Wirkungen von strukturellen Analoga ausgehen. So weisen die strukturellen Analoga der Morphinane Morphin, Heroin, Oxycodon und Codein eine ähnliche opioide Wirkung auf, welche die strukturell verwandten Opioid-Antagonisten Naloxon und Naltrexon hingegen blockieren und Dextromethorphan weist eine völlig andere Wirkungsweise auf.

Funktionelle Analoga können aber auch strukturell völlig verschieden sein, wie z.B. Morphin, Methadon, Tramadol und Tilidin.

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA, sofern nicht anders angegeben.